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Der SGBCISL

Über 50.000 Mitglieder (2018) machen den SGBCISL heute zum repräsentativsten Gewerkschaftsbund in Südtirol und zu einem wichtigen Vertrags- bzw. Sozialpartner.

 

Hauptaufgabe der Gewerkschaften ist es, Kollektivverträge zur Sicherung des Einkommens und der Rechte der ArbeitnehmerInnen auszuhandeln. Wir vertreten die Interessen und sichern die Rechte aller ArbeitnehmerInnen und RentnerInnen in Südtirol gegenüber der Politik, der öffentlichen Verwaltung und der Arbeitgeberverbände.

 

Der SGBCISL steht als interethnische Interessenvertretung seit 70 Jahren für Sprachgruppen übergreifende Zusammenarbeit.

 

Leitbild, Werte

 

Die tragenden Werte sind

  • Solidarität,

  • Unabhängigkeit (vom Staat, von Regierungen und politischen Parteien, von Arbeitgebern)

  • Demokratie und Mitsprache (gewählte Delegierte und Gremien) und

  • Pluralismus.

 

Um die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verbessern, setzt der SGBCISL auf lokale Vertragsverhandlungen und eine funktionierende Sozialpartnerschaft.

 

Aufbau

 

Der SGBCISL ist die Dachorganisation von 13 Fachgewerkschaften und gliedert sich in drei Bezirke: Meran/Vinschgau, Bozen/Unterland und Eisack/Rienz.

Die Fachgewerkschaften bieten spezifische arbeitsrechtliche Betreuung und Beratung je nach Kollektivvertrag. Sie handeln Landeszusatzverträge und Betriebsabkommen aus.

Drei Bezirke mit Anlaufstellen in Mals, Meran, Bozen, Leifers, Neumarkt, Brixen, Sterzing und Bruneck gewährleisten gewerkschaftlichen Beistand und Dienste ganz in deiner Nähe.

Die Dienstleistungsstrukturen des SGBCISL, welche in den Gewerkschaftssitzen untergebracht sind, beraten und betreuen in verschiedensten Angelegenheiten, von Steuerobliegenheiten bis zu Für- und Vorsorge.

 

Was geleistet wird:

 

Südtirolweit zählt der SGBCISL über 150 Mitarbeiter und Funktionäre, die sich für die Interessen der Arbeitnehmer und Rentner einsetzen.

Einige Zahlen der Leistungsbilanz 2018:

 

  • 29.788 EEVE-Erklärungen,

  • 31.955 Steuererklärungen,

  • 938 Rentenanträge

  • 11.542 Arbeitslosenunterstützungen,

  • 1.850 Zusatzrentenberatungen PensPlan,

  • 1.153 Arbeitsstreitfälle in den Bereichen Bau, Metall, Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen

  • aus Streitfällen sind über 2 Millionen Euro zugunsten der Arbeitnehmer verhandelt worden, in den Bereichen Bau, Metall, Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen

 

Das interethnische Organisationsmodell

 

Gegründet wurde der SGBCISL im Jahre 1948 unter Federführung von Sandro Panizza und Alfons Benedikter als interethnische ArbeiterInnenvertretung.

 

Dieses Modell sprachübergreifender und gleichberechtigter Zusammenarbeit bewährt sich auf gewerkschaftlicher Ebene seit über Jahren und hat sich auch auf andere gesellschaftliche Bereiche in Südtirol übertragen.

 

Das Organisationsmodell sieht unter anderem vor, dass das Landessekretariat als gewähltes Führungsgremium paritätisch besetzt ist: die deutsche und die italienische Sprachgruppe stellen gleich viele Landessekretäre.

 

Mitglieder des vierköpfigen Landessekretariats (gewählt bis 2021) sind die Generalsekretäre Michele Buonerba und Dieter Mayr sowie die Landessekretäre Donatella Califano und Anton von Hartungen.

 

Auf nationaler Ebene ist der SGBCISL dem Gewerkschaftsbund CISL (Confederazione Italiana Sindacati dei Lavoratori) angeschlossen, auf europäischer Ebene dem Europäischen Gewerkschaftsbund EGB.

 

Die Mitglieder

 

Der SGBCISL: eine “aktive” Gewerkschaft: über die Hälfte der Mitglieder ist jünger als 50. 54,83% der Mitglieder ist im Privatsektor beschäftigt, 18,99% im öffentlichen Dienst. 26,18% der Mitglieder sind Rentner (Stand 2018).

 

Der SGBCISL hat Mitglieder in allen 116 Südtiroler Gemeinden.

 

Die Verteilung der Mitglieder nach Sprachgruppen spiegelt die Südtiroler Gesellschaft wider. Mehr als die Hälfte der Mitglieder sind deutschsprachig, der Anteil der Mitglieder italienischer uttersprache liegt bei einem Drittel. Rund jedes zehnte Mitglied kommt aus dem Ausland.  

 

Der SGBCISL ist die Interessenvertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Südtirol:

 

  • wir handeln Kollektivverträge aus, der Rechte und Einkommen sichern;
  • wir verteidigen die Rechte am Arbeitsplatz;

  • wir bieten eine Reihe von nützlichen Dienstleistungen an;

  • wir setzen uns für die Belange der Arbeitnehmerinnen, für soziale Gerechtigkeit und Sicherheit sowie für Solidarität und Chancengleichheit ein.   

 

Gemeinsam erreichen wir mehr!

 

Rechte fallen nicht vom Himmel.

Zusammen erreichen wir mehr, jede zusätzliche Mitgliedschaft stärkt die Gewerkschaft.

Infos zum Beitritt gibt es in den jeweiligen Fachgewerkschaften.


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