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Südtiroler Landesmuseen, bessere Absicherung für 137 Personen


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Am 29.12.2017 haben die Fachgewerkschaften Fisascat und Öffentlicher Dienst des SGBCISL gemeinsam mit den anderen Gewerkschaftsorganisationen und der Direktion des Betriebes Südtiroler Landesmuseen ein Abkommen unterzeichnet, das den 137 Beschäftigten, die bisher mit CoCoCo (koordinierte und kontinuative Mitarbeit) in den Südtiroler Landesmuseen gearbeitet haben, eine in jeder Hinsicht bessere Absicherung garantiert.

Der Betrieb Südtiroler Landesmuseen verwaltet 16 Museen im Land, von denen nur 3 ganzjährig geöffnet sind. Es war das Interesse von beiden Seiten, jene Beschäftigten, die seit vielen Jahren mit wenig Absicherung (geringe Rentenbeiträge, keine Ferien, kein Schutz bei Mutterschaft, Unfall und Krankheit) beschäftigt waren, zu stabilisieren. Diese Personen werden ab 1.1.2018 mit befristeten Arbeitsverhältnissen eingestellt. Die Gehälter und die wöchentliche Arbeitszeit sind jene der Landesbediensteten, wobei das Dienstalter der bisher geleisteten Arbeit als CoCoCo angerechnet wird und ein Saisonzuschlag von 8% hinzukommt. Die normative Grundlage bildet der Kollektivvertrag für den Tourismus, wobei zusätzliche Besserstellungen z.B.  bei den Zuschlägen für die Sonntagsarbeit und bei Führungen eingeführt worden sind. Eine Stundenbank ermöglicht auch den Beschäftigten mehr Flexibilität.

Dieses Abkommen betrifft MuseumsführerInnen, Personal für die Aufsicht, Sicherheit, an den Kassen und für die Reinigung, wissenschaftliche MitarbeiterInnen, ArchivarInnen u.ä.

Fisascat SGBCISL

02.01.2018

Credits foto: 
Symbolfoto. Foto: LPA/USP