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Start der Protestaktionen im
öffentlichen Dienst
Die Politik muss die
Weichen neu stellen. Auch der SGBCISL nimmt an der
Protestinitiative teil
Die CISL und deren Fachgewerkschaften des öffentlichen Dienstes
läuten mit der Einberufung aller Vorstände zu einer Versammlung
am 12. Oktober in Rom die landesweite Protestphase im
öffentlichen Dienst ein.
Die Versammlung aller Vorstände ist ein starkes Ausrufezeichen
gegen die ständigen Angriffe auf den öffentlichen Dienst. So
treffen die kürzlich verfügten staatlichen Sparmaßnahmen die
arbeitsrechtliche und wirtschaftliche Behandlung der
Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst. Die Bewältigung der Krise
darf aber nicht großteils auf den lohnabhängig Beschäftigten
bzw. den ArbeitnehmerInnen des öffentlichen Dienstes lasten! Es
geht nun darum, die Würde und das Einkommen all jener
Bediensteten zu wahren und zu sichern, die ihre Arbeit mit
Einsatz und Kompetenz leisten.
Die Politik wird aufgefordert, die Weichen neu zu stellen. Der
öffentliche Dienst muss aufgewertet werden, weil er zum einen
grundlegende Dienste sichert, vom Gesundheitswesen über die
Bildung bis zur Sicherheit, und zum anderen weil er in die Lage
versetzt werden muss, als Wirtschaftszweig zum Aufschwung, zum
Fortschritt und zur Wettbewerbsfähigkeit des Landes beizutragen.
Bei der gesamtstaatlichen Versammlung in Rom wird auch eine
Delegation des SGBCISL teilnehmen. Die staatlichen
Maßnahmen treffen auch den öffentlichen Dienst und deren
Bedienstete in Südtirol hart, etwa bis 2014 verfügte
Vertragsverhandlungsstopp.
Zudem häufen sich die Angriffe auf den öffentlichen Dienst von
Seiten einiger Vertreter der lokalen Wirtschaftsverbände.
11.10.2011 |