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Holz-Industrie
Kollektivvertrag erneuert!
Am 12. Mai
2010 haben der Arbeitgeberverband
Federlegno/Arredo und die gesamtstaatlichen
Fachgewerkschaften von CGIL, CISL und UIL in Rom eine
Einigung zur Erneuerung des Kollektivvertrags
Holz-Industrie erzielt.
Die Einigung sieht die Anhebung des Mindestlohns um
126,45 Euro monatlich vor (berechnet auf Parameter 140 =
Facharbeiter).
Die Auszahlung erfolgt in drei Raten:
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28,45 Euro ab 1. April 2010;
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49,00 Euro ab 1. Januar 2011;
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49,00 Euro ab 1. Juli 2012.
Der Vertrag sieht weiters die
Einrichtung eines ergänzenden Gesundheitsfonds ab 1.
April 2012 vor. Dieser bietet ergänzende Leistungen und
Kostenrückerstattungen im Gesundheitsbereich. Der
Beitrag zu Lasten der Betriebe zur Finanzierung des
Fonds liegt bei 8 Euro monatlich, der Eigenbetrag der
Arbeitnehmer hingegen bei 2 Euro monatlich.
Zudem steht jenen Arbeitnehmern ohne Landeszuatzvertrag
oder Betriebsabkommen eine Zulage von 8 Euro im Monat
zu.
Der Beitrag zulasten des Betriebs und der
eingeschriebenen Arbeitnehmer für Zusatzrentenfonds ist
von jeweils 1,2 auf 1,3% angehoben worden.
Der Vertrag hat eine dreijährige Laufzeit, und zwar vom
1. April 2010 bis zum 31. März 2013.
Er betrifft in Südtirol rund 4.500 Arbeitnehmer.
Aus gewerkschaftlicher Sicht ist die Vertragseinigung
angesichts der schwierigen Lage im Holzsektor positiv zu
bewerten. Die Baugewerkschaft im SGBCISL wird
sich für den Abschluss eines Landeszusatzvertrags bzw.
von Betriebsabkommen
im Holzindustriesektor stark machen. |