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Gesundheitswesen
SGBCISL ist für das
öffentliche Gesundheitswesen, aber auch für Optimierungen im
Bereich und einen ergänzenden Gesundheitsfonds
In diesen Tagen wird in der
Öffentlichkeit wieder einmal über die Kosten des
Gesundheitswesens diskutiert. Den Bürgern wird ein
qualitativ guter Dienst geboten, es gibt landesweit 7
öffentliche Krankenhäuser. Im Landeshaushalt stellt das
Gesundheitswesen den größten Ausgabenposten dar. In den
vergangenen fünf Jahren sind die Kosten für das
Gesundheitswesen stetig angestiegen: von 1,025
Milliarden Euro im Jahr 2004 bis zu den veranschlagten
1,308 Milliarden für 2010.
Im November hat der SGBCISL aufgrund der
Kostenentwicklung
im
Gesundheitsbereich und der konstant steigenden
Lebenserwartung der Bevölkerung anlässlich einer eigens
veranstalteten Tagung den Vorschlag eines regionalen,
ergänzenden Gesundheitsfonds vorgestellt. Landesrat
Theiner hat diese Idee begrüßt und den Vorschlag
unterstützt. Der SGBCISL feilt seither an der
konkreten Umsetzung dieses Projektes.
Wir
sind überzeugt, dass die 7 Krankenhäuser beibehalten
werden müssen. Gleichzeitig braucht es aber auch eine
Optimierung bei den sanitären und verwaltungstechnischen
Diensten, die zu einer Eindämmung der steigenden Kosten
führt. Gefördert werden sollten vor allem die
Kompetenzzentren, während auf Landesebene die
grundlegenden sanitären Dienste gewährleistet bleiben
müssen.
Langfristig
ist der ergänzende Gesundheitsfonds, der von allen
mitgetragen wird, die einzige zukunftsweisende Lösung,
die verhindern kann, dass private Anbieter das
Gesundheitswesen zu einem lukrativen Markt machen.
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