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Die Cisl zum römischen Sparpaket

Sparen ja, aber sozial ausgewogen!
 

Italien muss das Haushaltsdefizit auf die von der EU vorgegebenen 3% senken, um Sanktionen zu vermeiden. Dazu sind in den kommenden zwei Jahren Einsparungen in der Höhe von knapp 25 Milliarden Euro notwendig. Die Cisl ist sich bewusst, dass Einsparungen notwendig sind, fordert aber, dass diese gerade in der derzeitigen Krisensituation sozial verträglich sein müssen.
Die Cisl konnte im Sparpaket einige Ergebnisse erreichen, etwa keine Kürzungen des Sozialstaats oder Steuererleichterungen auf der zweiten Verhandlungsebene. Derzeit wird versucht, die Aufhebung der Gehaltsvorrückungen für das Schulpersonal abzufedern. Auch sollen Einsparungen erzielt werden, indem der Verschwendung von öffentlichen Geldern und den Privilegien Einhalt geboten wird.
Die Cisl setzt auf den Verhandlungsweg und auf die Sozialpartnerschaft, um die derzeitige schwierigen Situation zu meistern. Die Sozialpartner sollten strukturelle Maßnahmen auf den Weg bringen. Die Cisl wird sich für eine Steuerreform stark machen, die jene in die Verantwortung ruft, die bisher wenig bis nichts zum Gemeinwohl beigetragen haben. So soll der Steuerdruck auf Arbeitnehmer und Rentner gesenkt, und dafür große Vermögenswerte sowie Finanzrenditen (derzeit bei 12,5%) höher besteuert und die Bekämpfung der Steuerhinterziehung vorangetrieben werden.

 

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