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Schule

Sparpaket: Lehrpersonal mehrmals abgestraft!
 

Die Schulgewerkschaften von AGB/CGIL, SGBCISL, UIL/SGK und ASGB haben am 22. Juni bei einer Pressekonferenz in Bozen auf die im römischen Sparpaket enthaltenen und für das Personal der Schulen ungerechten und unverhältnismäßig schwer wiegenden Sparmaßnahmen aufmerksam gemacht:

  • die Anhebung des Pensionseintrittsalters für Frauen auf 65 Jahre;

  • die Blockierung der Vertragsverhandlungen für die Jahre 2011-2013;

  • aber vor allem auch die Aussetzung der Gehaltsvorrückungen für 3 Jahre.

Mit der Aussetzung der Gehaltsvorrückungen wären enorme Gehaltseinbußen von 2.000 bis 4.000 Euro Brutto jährlich pro Lehrperson und unaufholbare Auswirkungen auf die Berechnung der Pension und der Abfertigung verbunden.
Die Landesverwaltung hat bereits mitgeteilt, dass – in Erwartung der Umwandlung des Gesetzesdekretes in ein Gesetz – die Gehaltsvorrückungen mit sofortiger Wirkung ausgesetzt werden.
Auf Landesebene fordern die Schulgewerkschaften zudem die rasche Wiederaufnahme der Vertragsverhandlungen, bevor der Verhandlungsstopp wirksam wird. Es geht dabei um:

  • den Abschluss des Bereichsübergreifenden Kollektivvertrags im Öffentlichen Dienst, an dessen Lohnerhöhungen sich der Landeskollektivvertrag für die Schule orientiert,

  • um endlich den Vertrag für das wirtschaftlichen Biennium 2009-2010 für das unterrichtende Personal der staatlichen Schulen abzuschließen.

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