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Ein ergänzender Gesundheitsfonds auf territorialer Ebene

Nur ein solcher Fonds ermöglicht längerfristig Qualität im Gesundheitswesen
 

Die Ausgaben im Gesundheitsbereich bilden für alle Regionen Italiens den höchsten Posten. Die Entwicklung der letzen Jahre zeigt, dass einige Gebiete mit diese Kompetenzen gut umgegangen sind. Andere hingegen haben haushohe Schulden angehäuft, die jetzt von den Bürgern mit der regionalen IRPEF–Zusatzsteuer bezahlt werden müssen.
Obwohl die Betreuungsstandards in allen Regionen gleich sind, werden derzeit rund 30% von privaten Gesundheitsbetrieben abgedeckt. Diese haben allerdings das Ziel Gewinne zu erwirtschaften.
In Südtirol werden immer noch 94% der Gesundheitsausgaben durch den öffentlichen Bereich abgedeckt. Dies ist unter anderem sicherlich auch auf die Arbeitsverträge zurückzuführen, die hier abgeschlossen werden.
Die demographische Entwicklung ist in allen westlichen Ländern gleich und die Veralterung der Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten  wird eine Erhöhung der Ausgaben im Gesundheitswesen mit sich bringen.
Wenn wir verhindern wollen, dass der Marktanteil der privaten Anbieter steigt, müssen wir einen kollektivvertraglichen Gesundheitsfonds auf regionaler Ebene einrichten. Bereits im vorigen November haben wir bei einer Tagung einen ergänzenden Gesundheitsfonds vorgeschlagen und das Interesse wird immer größer.
Derzeit sind 40% der Südtiroler ArbeitnehmerInnen in einem nationalen oder betrieblichen Fonds eingeschrieben. Augrund der regionalen Unterschiede werden häufig Dienste angeboten, die vom öffentlichen Gesundheitswesen nicht erbracht werden.
Genau dies soll mit unserem Vorschlag verhindert werden. Wir wollen nämlich einen lokalen kollektivvertraglichen Gesundheitsfonds, welcher der gesamten Bevölkerung nützlich ist.

 

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