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Telecom Italia

Abkommen verhindert Entlassungen
 

Dank eines gewerkschaftlichen Abkommens werden die geplanten Entlassungen bei Telecom Italia verhindert. Das Abkommen ist am 4. August von den Fachgewerkschaften und Telecom unterzeichnet worden. Es sieht vor, dass der geplante Stellenabbau von über 6.800 Arbeitsplätzen auf 3.900 eingeschränkt wird. Diese Stellen werden über die Ausstiegsmöglichkeit der so genannten freiwilligen Mobilität (90% des Gehalts bis zur bevorstehenden Pensionierung) abgebaut. Zudem sind Solidaritätsverträge und Umschulungsmaßnahmen vereinbart worden.
Das Verhandlungsergebnis ist aus gewerkschaftlicher Sicht angesichts der schwierigen Lage zufrieden stellend. Die Gewerkschaft FISTel hatte sich für eine partnerschaftliche Lösung auf dem Verhandlungsweg stark gemacht. Das Abkommen sichert nun für zwei Jahre den sozialen Frieden und verpflichtet Telecom zu investieren und keine Betriebszweige auszulagern.
Die Gewerkschaft versucht nun über Produktivitätssteigerungen höhere Löhne für die Beschäftigten zu erreichen.
Das Abkommen betrifft auch Dutzende Telecom-Beschäftigte in der Region Trentino-Südtirol.

 

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