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Der regionale Irpef-Zuschlag muss abgeschafft werden: für alle!
Diese Abschaffung ist finanzierbar

 

Die Landesregierung plant, den regionalen Irpef-Zuschlag für Bezieher von Einkommen bis zu 15.000 Euro abzuschaffen. Dies würde aber nur einem geringen Teil der Bevölkerung zugute kommen, darunter jene, die ein geringeres Einkommen erklären können wie Handwerker, Kaufleute und Bauern.
Der SGBCISL fordert, dass der Zuschlag vollständig abgeschafft wird. Dies wäre ein wichtiges Signal für die Arbeitnehmer und Rentner, die für den Großteil der Ein­kommenssteuer aufkommen. Diese Steuer­erleichterung würde dazu beitragen, den fortschreitenden Kaufkraftverlust von Löhnen und Renten einzubremsen. Für die durch­schnittliche Familie würde der Steuervorteil immerhin mehrere hundert Euro im Jahr ausmachen.
Insgesamt würden pro Jahr rund 60 Millionen Euro mehr in den Taschen der Bevölkerung bleiben. Dies würde den Konsum und somit den gesamten Wirtschaftskreislauf ankurbeln und indirekt über die Mehrwertsteuer neue Steuereinnahmen für das Land bedeuten.
Die durch die Abschaffung entstehende 60-Millionen-Euro-Haushaltslücke könnte durchaus geschlossen werden.
Eine Tourismusabgabe von einem Euro pro Übernachtung zu Lasten der Urlaubsgäste, wie sie in anderen Tourismusregionen üblich ist, würde bereits die Hälfte der entgangenen Haushaltsmittel wieder einbringen. Weitere Maßnahmen, etwa die Anhebung der Irap für Banken und Versicherungen, die Erhöhung der Kfz-Steuer für große Pkws und Einsparungen bei den Lokalfinanzen würden die gesamte Finanzierung komplettieren.

 

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