SGBCISL
SÜDTIROLER GEWERKSCHAFTSBUND

 HOME

 ITALIANO

 KONTAKT

 GESCHÜTZTER BEREICH

         
       

News

 

 

IRPEF-Zuschlag: Es passt immer noch nicht!
Der neue Vorschlag ist keine Verbesserung und bringt mehr Bürokratie
 

Der gestern von der 3. Gesetzgebungs­kommission des Landtags verabschiedete Vorschlag in Bezug auf die Reduzierung des regionalen IRPEF-Zuschlags stellt keine treffsichere Familienförderung dar. Auch der Konsum wird so nicht angekurbelt.
Ein solches Modell würde für Steuerzahle­rInnen mit zu Lasten lebenden Kindern hingegen einen sehr komplizierten bürokratischen Mehraufwand bedeuten. Familienförderung muss über direkte Unterstützungen erfolgen, wobei die reale Einkommens- und Vermögenssituation berücksichtigt werden muss. Diese Steuerbefreiung wird die Ungleichheiten im staatlichen System weiter verschärfen, aus zwei Gründen: erstens wird im Vorschlag die Anzahl der Kinder nicht berücksichtigt, zweitens führt sie dazu, dass bestimmte Familien die Begünstigung bekommen und andere – trotz gleichen Einkommens – nicht.
In den verschiedenen Treffen mit dem Landeshauptmann Luis Durnwalder und der Gesetzgebungskommission haben wir dargelegt, dass für die IRPEF-Abschaffung sehr viel mehr Geldmittel zur Verfügung stehen als die bisherigen 8 Millionen Euro.
Wir nehmen zur Kenntnis, dass derzeit der politische Wille fehlt, um eine akzeptable Lösung zu finden, und deshalb bestätigen wir die Kundgebung vom 14. Dezember vor dem Landtag in Bozen, also an jenem Tag, an dem sich der Landtag mit dem Haushaltsgesetz befasst.

03.12.2010

 

 Facebook

 Google

 Yahoo

  Hinweisen

Drucken