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Projekt
Integration führt auch über die Weiterbildung
 

Der Arbeitgeberverband Confapi und die Südtiroler Gewerkschaftsbünde AGB/CGIL, SGBCISL und UIL/SGK haben anlässlich der Aktionswoche gegen Rassendiskriminierung ein gemeinsames Projekt gestartet.
Ziel des Projektes ist es, die Anlaufstellen für Einwanderer zu erfassen, Daten zur Lage der ausländischen Arbeitskräfte zu sammeln, Maßnahmen gegen Diskriminierungen und für eine bessere Integration zu entwickeln sowie deren Weiterbildungsbedarf zu erheben.
Das Projekt ist in zwei Phasen unterteilt:

  1. In einer ersten Phase werden alle Stellen, Organisationen und Ämter erhoben, die sich in Südtirol mit dem Thema Einwanderung beschäftigen, und somit Info-Anlaufstellen für ausländische Bürger sein können.

  2. In der zweiten Projektphase werden ausländische Arbeitnehmer und deren Arbeitgeber interviewt. Aus den Befragungsergebnissen sollen Vorschläge für eine bessere Eingliederung in Arbeitswelt und Gesellschaft entwickelt werden.

„Der Weg zu einer gelungenen Integration führt auch über Weiterbildungsmaßnahmen, etwa berufliche Umschulungen, Sprachkurse oder Kurse zu den Kollektivverträgen und Arbeitnehmerrechten“, so die Projektträger heute bei der Projektvorstellungen im Rahmen einer Pressekonferenz in Bozen. Gerade in Südtirol gäbe es einige Wirtschaftszweige, in denen der Anteil an ausländischen Arbeitskräften sehr hoch ist. Die Integration von ausländischen Arbeitskräften könne zudem einen wichtigen Erfolgsfaktor für Südtirols Wirtschaft und die Gesellschaft darstellen.
Das Projekt wird vom gesamtstaatlichen Amt gegen Rassendiskriminierung UNAR gefördert und läuft bis September 2011.

21.03.2011

 

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