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Berufspendler
Mehreinnahmen aus Treibstoffsteuer soll Berufspendlern zugute kommen
 

Die Steuereinnahmen des Landes nehmen auch aufgrund der steigenden Treibstoffpreise immer stärker zu. Von 2009 auf 2010 machen diese Mehreinnahmen rund 23 Mio. Euro aus. Gleichzeitig wird das Land im nächsten Jahr die Tarife im öffentlichen Personennahverkehr anheben, der Zugang zu den Pendlerzuschüssen wurden bereits im Vorjahr eingeschränkt.
Die steigenden Mehreinnahmen aus den Treibstoffsteuern müssten zugunsten der berufstätigen Pendler eingesetzt werden, forderte das SGBCISL-Sekretariat heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Bozen.

Die Landesregierung solle deshalb:

  • Die Kostenanhebung im öffentlichen Personennahverkehr abfedern, die vor allem die Berufspendler getroffen hätte;

  • die verschärften Zugangskriterien zum Pendlergeld zurücknehmen, welche im vergangenen Jahr zu einem Rückgang der Anträge von über 20% geführt haben (von 9.300 im Jahr 2009 auf 7.200 im Jahr 2010), und die Vergütung pro Kilometer (derzeit 3,8 cent pro Kilometer) anheben;

  • die Steuerbegünstigungen auf den Benzinpreis, so wie sie für die Grenzgemeinden beschlossen wurde, auf ganz Südtirol ausweiten, zumindest bis der Benzinpreis wieder sinkt.

Das Landessekretariat informiert die Öffentlichkeit über diese Initiative und sucht den Schulterschluss mit anderen Organisationen und Vereinigungen, um diese Vorschläge und Forderungen bei der Politik durchsetzen zu können, zum Wohle der vielen ArbeitnehmerInnen, die aus Arbeitsgründen die öffentlichen Verkehrsmittel bzw. den eigenen Pkw benützen (müssen).

13.04.2011

 

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