Sie sind hier

Über 166.000 SüdtirolerInnen haben sich heuer für ihre Steuererklärung „730“ an einen Steuerdienst gewandt


206

2339

0

Vier Jahre nach der Einführung des teils vorausgefüllten Steuererklärungsvordrucks „730“ wendet sich die Mehrzahl der Südtiroler für ihre Steuererklärung immer noch an einen Steuerdienst. Darauf verweist die Vereinigung der Steuerdienste Südtirols in einer Aussendung nach ersten Schätzungen für 2018. Demnach haben sich mehr als 166.000 SüdtirolerInnen heuer für ihre Steuererklärung „730“ an einen Steuerdienst gewandt. Das entspricht einem Anteil von 90%. 18.000 Personen in Südtirol haben die Steuererklärung online abgefasst.

Grund dafür, dass sich die Bürger an die Steuerdienste wenden anstatt die online-Steuererklärung zu wählen, sei die professionelle Beratung, die Verlässlichkeit und die Kompetenz der Steuerdienste, so die Vertreter der Vereinigung. Die Bürger würden sich lieber an einen Steuerdienst wenden als die Verantwortung für eine selbst ausgefüllte Steuererklärung übernehmen.

Die Steuerdienste weisen zudem darauf hin, dass die Frist für das Einreichen der Einkommenserklärung mittels Vordruck 730 am 23. Juli 2018 abgelaufen ist. Es besteht allerdings die Möglichkeit, die Erklärung bis 30. Oktober nachträglich einzureichen. Bereits abgefasste Steuererklärungen können seit 24. Juli abgeändert werden, etwa um abziehbare Spesen bzw. fehlende Einkommen zu ergänzen. Die Betroffenen können sich hierfür an die Steuerdienste wenden.

Der Vereinigung der Steuerdienste Südtirols gehören die folgenden Steuerdienste an: AGB/CGIL, SGBCISL Service, CAF UIL/SGK, ASGB/DGa, KVW Service, CAF UGL, 360° Service FABI, CAAF Confesercenti, CAF Coldiretti und SHV/CNA.

27.07.2018

 

Credits foto: 
© Marco2811 - Fotolia

Suche

Suchformular


Letzte Neuigkeiten