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Schulkind in Quarantäne: Für ein Elternteil entweder Smart-Working oder ein zu 50% bezahlter Wartestand


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Unser Infoflugblatt zu Voraussetzungen und Antragstellung (14.10.2020).

 

Wird ein Schulkind (jünger als 14 Jahre!) vom Sanitätsbetrieb wegen Covid-19 in der Schule unter häusliche Quarantäne gestellt, dann kann ein Elternteil die Arbeitsleistung über die Arbeitsform Smart Working erbringen. Dies für den gesamten Zeitraum der Quarantäne, oder auch für einen Teil des Zeitraums. Kind und Elternteil müssen zusammenlebend sein.

Sollte die Arbeitsform Smart Working nicht möglich sein, kann alternativ ein außerordentlicher Wartestand beansprucht werden. Dieser wird zu 50% entlohnt. Die Beiträge werden voll anerkannt.

Diese beiden Maßnahmen, Smart Working oder außerordentlicher Wartestand, stehen nicht zu, falls der andere Elternteil:

  • bereits eine der beiden Lösungen beansprucht oder für einen anderen Arbeitgeber in Smart-Working arbeitet
  • nicht berufstätig ist.

 

Die Maßnahmen können für Fälle innerhalb 31. Dezember 2020 beansprucht werden, bis die Höchstgrenze der bereitgestellten Ressourcen (50 Millionen Euro) erreicht ist.

Dies sieht, zusammengefasst, der Artikel 5 die Eilverordnung Nr. 111 vom 8. September 2020 vor. Das Dekret ist am heutigen 9. September in Kraft getreten. Es enthält u.a. Maßnahmen in Bezug auf den Schulbeginn und die Überwindung der Covid-19-Pandemie.

Ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit.

09.09.2020

 

Credits foto: 
Pixabay
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