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Südtiroler Sozialpartner: Nein zum Grenzzaun am Brenner


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Für ein Europa ohne Innengrenzen. Südtirols Sozialpartner: Nein zum Grenzzaun am Brenner

„Mobilität ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Der freie Personen-, Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr ist eine der größten Errungenschaften der Europäischen Union. Dies beizubehalten muss prioritäres Ziel der Europäischen Union und eines jeden Mitgliedsstaates sein. Europa braucht keine neuen Innengrenzen, sondern eine Stärkung des europäischen Leitgedankens, welcher in den letzten 70 Jahren unserem Kontinent Frieden und Wohlstand garantiert hat“, fasst Philipp Moser, Präsident des Südtiroler Wirtschaftsringes, die Grundhaltung der Sozialpartner Südtirols zusammen.

Anlässlich eines Treffens am 13. April 2016 haben alle Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen Südtirols eine gemeinsame Erklärung bezüglich der Grenzkontrollen an Südtirols Grenzübergängen – insbesondere am Brenner – vereinbart mit welcher sie sich klar gegen die Schaffung von Innengrenzen aussprechen. Um die Flüchtlingskrise zu überwinden, brauche es vielmehr eine gemeinsame europäische Lösung, welche eine Sicherung der Außengrenzen der EU vorsieht, die Solidarität unter den Mitgliedsländern fördert und an die Ursachenbekämpfung in Form einer direkten Unterstützung der Krisenregionen anknüpft.

Mit einem Schreiben an den italienischen Regierungspräsidenten Matteo Renzi, den österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann und an die drei Landeshauptleute der Europaregion Tirol – Südtirol – Trentino Arno Kompatscher, Ugo Rossi und Günther Platter (siehe Anhang) haben die Sozialpartner der Autonomen Provinz Bozen ihre Anliegen untermauert. 14.04.2016

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SP
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