Die gesamtstaatlichen Gewerkschaften CGIL CISL UIL machen für ihre Forderungen mobil. Geplant sind Versammlungen auf Landesebene und an den Arbeitsplätzen, im Mai finden drei Großkundgebungen statt.
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CGIL, CISL und UIL starten für April und Mai eine Reihe von Initiativen auf gesamtstaatlicher Ebene, um den eigenen Forderungen gegenüber der Regierung und den Unternehmen Nachdruck zu verleihen.
So werden italienweit Versammlungen an den Arbeitsplätzen und auf lokaler Ebene organisiert, und zudem drei Großkundgebungen stattfinden:
- in Bologna am 6. Mai,
- in Mailand am 13. Mai und
- in Neapel am 20. Mai.
Die Forderungen der Gewerkschaften betreffen die Industrie-, Wirtschafts-, Sozial- und Beschäftigungspolitik. Ziel sind konkrete Ergebnisse in den folgenden Punkten und Bereichen:
- Schutz der Einkommen vor der Inflation, Erneuerung der Kollektivverträge im öffentlichen und privaten Sektor
- Steuerreform mit deutlicher Senkung des Steuerdrucks auf Einkommen aus Arbeit und Renten, Besteuerung von Zusatzgewinnen und Finanzerträgen
- neue Arbeitsplätze und mehr Mittel für das Sozial- und Gesundheitswesen, um das Recht auf Gesundheit zu sichern, Stärkung des Bildungswesens, Ausbau der Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit
- Einsatz zur Vorbeugung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, Bekämpfung der Prekarität, Aufwertung der Arbeitssicherheit bei Auftragsvergabe, keine Weitervergabe von Unteraufträgen, Bekämpfung der illegalen Vermittlung von Schwarzarbeiter/innen („caporalato“)
- Überarbeitung des Rentensystems
- Eine konzertierte Industrie- und Investitionspolitik und ein neues Entwicklungsmodell, um den ökologischen und digitalen Wandel zu bewältigen.
