Appell an die Regierung dringend zu handeln um den Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Energie entgegenzuwirken. CISL schlägt der Politik eine soziale Agenda vor für einen gemeinsamen Neustart.
Für den Monat August beträgt der Inflationsanstieg 8,4%, der höchste Anstieg seit 1985. „Es braucht dringend ein neues Hilfspaket zur Unterstützung von Arbeitnehmern, Rentnern, Familien und Unternehmen, die unter den hohen Gas-, Strom-, Treibstoff und Lebensmittelpreisen leiden“, so der Appell der CISL in Richtung der Regierung.
Die Regierung müsse mit Unterstützung und dem Einverständnis der Sozialpartner die notwendigen Schritte setzen, um Arbeitsplätze zu retten und den sozialen Zusammenhalt zu wahren.
Gefordert werden Ausgleichszahlungen und Maßnahmen gegen die Spekulation, EU-weite Preisobergrenzen bei Gasimporten, und eine Deckelung der Strompreise auf gesamtstaatlicher Ebene. Die Übergewinne der Unternehmen zu besteuern ist für die CISL richtig und gerecht, diese Unternehmen müssen ihren Beitrag leisten.
Arbeit und Investitionen, Steuererleichterungen und ein Abkommen zu den Renten, neue Absicherungen, Einkommenspolitik, sozialer Zusammenhalt und Wiederaufbauplan sowie Verhandlungen, diese Themen will die CISL auf der politischen Agenda ganz nach oben bringen.
Italien riskiert den Abbau von einer Million Arbeitsplätzen. Die Regierung solle deshalb auch einen neuen außerordentlichen Lohnausgleich andenken und eine Verpflichtung der Betriebe, keine Entlassungen vorzunehmen.
Auf Landesebene arbeiten die Gewerkschaften derzeit an gemeinsamen Vorschlägen für zusätzliche Maßnahmen zur Abfederung der Teuerung. Weitere Informationen werden folgen.
