Die Kosten in den Südtiroler Altersheimen steigen wegen der hohen Energiekosten stark an. Die Rentnergewerkschaften AGB/CGIL, SGBCISL, SGK/UIL und ASGB fordern für den Fall von anstehenden Gebührenerhöhungen eine sofortige Unterstützung durch die öffentliche Hand, um zu verhindern, dass pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, die ohnehin schon mit der Krise und der Inflation zu kämpfen haben, allzu stark belastet werden.
Um die Situation zu verbessern, schlagen die Vertreter der Rentner vor, den Pflegeheimen Strom zu einem subventionierten Preis zur Verfügung zu stellen und ihnen bei den Kosten für Heizstoffe zu helfen. Für die Sozialpartner könnte als Mindestziel zumindest die Einfrierung des Strompreises auf das Vorkrisenniveau angedacht werden.
Für die Generalsekretäre der Rentnergewerkschaften, Alfred Ebner (AGB/CGIL), Anna Rita Montemaggiore (SGBCISL), Danilo Tomasini (SGK/UIL) und Stephan Vieider (ASGB) könnte alternativ ein Teil der Zusatzgewinne der Energieunternehmen für die betreffenden Einrichtungen, oder zur Aufstockung des Pflegefonds verwendet werden.
Abschließend fordern die Vertreter der Südtiroler Rentner die Einbindung der Vertreter aller gesellschaftlichen Schichten, die bei der Lösung der bestehenden Probleme und deren Umsetzung einen Beitrag leisten können, um den Zusammenhalt und den sozialen Frieden nicht zu gefährden.
Pressemitteilung der Rentnergewerkschaften von CGIL/AGB, SGBCISL, UIL-SGK, ASGB vom 09.09.2022
