: LGBTQIA+

Eine Frage der Freiheit und des Respekts

"Eine Frage der Freiheit und des Respekts" - Stellungnahme des SGBCISL zum Internationalen Aktionstag gegen Homo-, Bi- und Transphobie am 17. Mai.

Eine Frage der Freiheit und des Respekts
Symbolbild: Pixabay

Anlässlich des Internationalen Aktionstags gegen Homo-, Bi- und Transphobie am 17. Mai bekräftigt der SGBCISL das subjektive Recht auf Respekt und sich selbst sein zu können, auch in der Arbeitswelt.

Unter den Arbeitnehmer/innen sind vor allem Frauen, LGBTQIA+-Personen, Menschen ausländischer Herkunft und Menschen mit Beeinträchtigung von Diskriminierungen betroffen. In einer Erhebung des ISTAT/UNAR haben 21,5% der LGBTQIA+-Personen erklärt, aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität am Arbeitsplatz ein feindseliges Klima erlebt zu haben.

"Wir empfehlen jenen Arbeitnehmer/innen, die am Arbeitsplatz von Diskriminierung betroffen sind, sich an eine Gewerkschaft zu wenden."

Diskriminierungen haben schwerwiegende und vielfältige Folgen, sowohl auf materieller und wirtschaftlicher als auch auf psychologischer Ebene. Die Gewerkschaft hat eine wichtige Schutzfunktion: Zum einen können über Verhandlungen inklusive Maßnahmen in den Unternehmen gefördert und weitergebracht werden, zum anderen werden gewerkschaftliche und rechtliche Beratung sowie Beistand angeboten. Der SGBCISL bietet seinen Mitgliedern auf Anfrage auch Unterstützung durch ein Psychologen-Team an. Wir empfehlen jenen Arbeitnehmer/innen, die am Arbeitsplatz von Diskriminierung betroffen sind, sich an eine Gewerkschaft zu wenden.

Auch die Arbeitgeber stehen in der Verantwortung: Sie tragen für die psychische und physische Gesundheit ihrer Mitarbeiter/innen Sorge und sind für ein inklusives Arbeitsumfeld zuständig. Die Arbeitgeber sind aufgerufen, sich stark dafür einzusetzen, auch in ihrem eigenen Interesse. Ein durch Diskriminierungen und mangelnde Inklusion belastetes Umfeld wirkt sich nicht nur auf die Produktivität und die Mitarbeiterzufriedenheit negativ aus, sondern schadet auch dem Ruf des Unternehmens.

Gegenseitiger Respekt muss eine Grundregel in jedem Arbeitsumfeld sein.

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