2.000 Menschen haben in Bozen für den Erhalt der Arbeitsplätze in den Stahlwerken Valbruna demonstriert.
Es war ein lautes und deutliches Ausrufezeichen für die Zukunft der Arbeitsplätze der Stahlwerke Valbruna: Am 7. Oktober hat ein Protestzug rund 2.000 Demonstranten, Metallarbeiter, Gewerkschafter und Bürger, vom Werk in Bozen Süd durch die Stadt bis auf den Landhausplatz geführt. Tenor des Protestzugs: Die Produktion ist von strategischer Bedeutung, das Werk ist ein Teil von Bozen, die 580 Arbeitsplätze in Bozen müssen gerettet werden!
Auf dem Landhausplatz haben Fachgewerkschaftssekretäre, Delegierte und Betriebsräte lautstark mehr Engagement von der Politik für die Sicherung der Arbeitsplätze und die Zukunft des Werks gefordert. Anschließend ist eine Delegation von Landesrat Marco Galateo empfangen worden. Die Politik könne die Neu-Ausschreibung des Werksgrundes wie von den Gewerkschaften gefordert nicht zurückziehen, deshalb fordern sie in Erwartung weiterer Überprüfungen aus Rom zumindest eine Aussetzung der Ausschreibung.
Die Gewerkschaften werden sich weiterhin für den Erhalt der Arbeitsplätze einsetzen und die Aufmerksamkeit für die Entwicklung rund um die Stahlwerke Valbruna hochhalten, die wirtschaftlich wie sozial eine große Bedeutung haben, auch über Bozen hinaus.
