CGIL CISL und UIL machen Druck für Verbesserungen im Rentensystem. Wegen des Auslaufens der „Quote 100“ droht ein Sprung beim Rentenantritt.
Die Gewerkschaften CGIL CISL UIL erhöhen auf gesamtstaatlicher Ebene den Druck auf die Regierung und fordern Änderungen im Rentensystem in Richtung mehr soziale Gerechtigkeit. In etwas mehr als drei Monaten läuft die Rentenregelung „Quote 100“ aus, für viele ArbeitnehmerInnen würde dies bedeuten, erst viel später in Rente gehen zu können.
Die Gewerkschaften haben ihre Forderungen am 27. Juli bei einem Treffen mit Arbeitsminister Orlando bekräftigt, bislang ohne konkrete Rückmeldung.
Die gewerkschaftlichen Forderungen betreffen u.a.:
- Rentenantrittsmöglichkeiten ab 62 Jahren und mit 41 Beitragsjahren unabhängig vom Alter;
- Anerkennung von beschwerlichen Tätigkeiten und von Pflegearbeit, Rentenlösungen für Frauen und Arbeitslose;
- Rentenabsicherung für Jugendliche, bei schlecht bezahlter Arbeit und für Menschen, die nicht kontinuierlich beschäftigt sind
- Schutz der Kaufkraft der Renten; Erhöhung und Ausweitung der 14. Monatsrente,
- Förderung der Zusatzrenten.
Das Info-Flugblatt von CGIL, CISL und UIL Cambiare le pensioni adesso (in ital.)
