: Arbeitssicherheit

Arbeitsunfälle stoppen!

CISL-Kampagne für Arbeitssicherheit und Unfallvorbeugung: zwei wichtige Termine im April.

Angesichts der vielen schweren Arbeitsunfälle macht sich die CISL für mehr Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit stark. Dazu ist eine nationale Kampagne gestartet worden, mit hunderten Versammlungen auf territorialer Ebene und an den Arbeitsplätzen, um einen besseren Schutz und mehr Unfallvorbeugung durchzusetzen.

Um die Zahl der Arbeitsunfälle einzudämmen, schlägt die CISL eine gemeinsame, von Regierung, Institutionen, zuständigen Stellen und Sozialpartnern mitgetragene Strategie vor.

Zu den Vorschlägen der CISL zählen:

  • die Ausdehnung des Punkteführerscheins,
  • den Ausbau der Kontrolltätigkeit,
  • Investitionen in Vorbeugung und Weiterbildung,
  • die Stärkung der Sicherheitssprecher.

Zwei wichtige Termine im April

Auf gesamtstaatlicher Ebene fand am 13. April in Rom im Palatiziano eine große CISL-Delegiertenversammlung zum Thema Arbeitssicherheit statt.

Einige Bilder von der Veranstaltung:

In Padua fand am 19. April eine interregionale CISL-Versammlung der Sicherheitssprecher statt. Diese ist vom SGBCISL gemeinsam mit den Regionalstrukturen des Trentino, des Veneto und von Friaul-Julisch Venetien organisiert worden.

Die SGBCISL-Pressemitteilung im Vorfeld der Initiative vom 13. April

Die CISL hat italienweit eine Kampagne mit Initiativen und Versammlungen an den Arbeitsplätzen gestartet, um für Arbeitssicherheit zu sensibilisieren und die Vorbeugung weiterzubringen, mit dem Ziel, die vielen folgenschweren Arbeitsunfälle zu verhindern und zu stoppen.

Die dramatische Serie der tödlichen Arbeitsunfälle reißt nicht ab, der tragische Unfall gestern in der Nähe von Bologna verdeutlicht wieder, dass Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit eine Priorität der Politik, der Institutionen und der Sozialpartner sein müssen.

Abschluss und Höhepunkt der Versammlungsphase ist eine große CISL-Delegiertenversammlung am Samstag, 13. April in Rom, an der auch Delegierte des SGBCISL teilnehmen werden.

Um die Zahl der Arbeitsunfälle einzudämmen und eine Arbeitssicherheitskultur sowie die Unfallvorbeugung zu fördern, schlägt die CISL eine gemeinsame, von Regierung, Institutionen, zuständigen Stellen und Sozialpartnern mitgetragene Strategie vor. Zu den Vorschlägen bzw. Forderungen der CISL zählen unter anderem die Ausdehnung des Punkteführerscheins auf alle Produktionssektoren, mehr Kontrollen, Investitionen in Prävention und Weiterbildung und die Stärkung der Sicherheitssprecher.

Auch in Südtirol ist das Problem der Arbeitsunfälle leider weiterhin aktuell: „Die Zahl der Arbeitsunfälle hat im Jänner und Februar 2024 im Vergleich zum Vorjahr nicht abgenommen, außerdem werden in Südtirol deutlich mehr Arbeitsunfälle verzeichnet als im Trentino, wo auch viel mehr Arbeitsinspektoren im Einsatz sind. Um Unfällen vorzubeugen, ist eine flächendeckende Kontrolltätigkeit notwendig. Wir haben in Südtirol aber viel zu wenig Arbeitsinspektoren, das Land muss endlich zusätzliches Personal einstellen“, fordern die beiden SGBCISL-Generalsekretäre Donatella Califano und Georg Plaickner. „Es ist wichtig, zur Unfallvorbeugung auch auf Weiterbildung und die Schärfung des Bewusstseins für die Gefahren an den Arbeitsplätzen zu setzen, vor allem auch bei den Arbeitnehmer/innen“.

Die SGBCISL-Pressemitteilung zur Vorstellung der Versammlung vom 19. April in Padua

"Mehr Prävention, weniger Arbeitsunfälle!“

19. April, interregionale CISL-Versammlung der Sicherheitssprecher in Padua. Ziel ist die Förderung der Unfallvorbeugung an den Arbeitsplätzen.

Die CISL-Kampagne für mehr Arbeitssicherheit geht weiter. Seit Februar finden italienweit Initiativen und Versammlungen an den Arbeitsplätzen und auf lokaler Ebene statt, um für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und konkrete Maßnahmen weiterzubringen.

Am 19. April findet in Padua eine interregionale CISL-Versammlung für Sicherheitssprecher statt, an der auch der SGBCISL mit 40 Delegierten teilnehmen wird. Insgesamt werden bei dieser Veranstaltung über 300 Sicherheitssprecher aus dem Veneto, aus Friaul-Julisch Venetien, aus dem Trentino sowie aus Südtirol erwartet.

Ziel der Initiative ist es, jene Arbeitnehmer­vertretungen zusammenzubringen, die sich direkt an den Arbeitsplätzen für den Schutz und die Rechte der Arbeitnehmer/innen einsetzen, um Erfahrungen auszutauschen und eine wirksamere Vorbeugung von Arbeitsunfällen auf den Weg zu bringen.  

„Arbeitssicherheit und Unfallvorbeugung müssen für alle Beteiligten vorrangig sein. Es gilt, den Trend steigender Unfallzahlen in Südtirol umzukehren,“ so die SGBCISL-Generalsekretäre Donatella Califano und Georg Plaickner,“ und der Schlüssel zu mehr Arbeitssicherheit sind – neben der Einhaltung der Bestimmungen und der Verhaltensregeln sowie den Kontrollen und Sanktionen – die Weiterbildung und die Schärfung des Bewusstseins für die Gefahren an den Arbeitsplätzen vonseiten der Arbeitnehmer/innen.“

Zudem ist es ein gewerkschaftliches Ziel, den Tätigkeitsbereich der territorialen Sicherheitssprecher RLST auf andere Sektoren auszudehnen; diese Arbeitnehmervertretungen sind in Südtirol bisher lediglich im Handwerksbereich betriebsübergreifend tätig.

Die SGBCISL-Pressemitteilung zur Sicherheitssprecherversammlung von Padua

Wissen und Sensibilisierung können Arbeitsunfälle verhindern!

Interregionale CISL-Versammlung in Padua zur Rolle der Sicherheitssprecher und zur Förderung der Unfallvorbeugung an den Arbeitsplätzen.

Im Rahmen der nationalen CISL-Kampagne für mehr Arbeitssicherheit hat heute in Padua eine interregionale Versammlung für Sicherheits­sprecher stattgefunden, an der auch der SGBCISL mit rund 40 Delegierten vertreten war. Insgesamt haben über 300 Sicherheitssprecher aus dem Veneto, aus Friaul-Julisch Venetien, aus dem Trentino sowie aus Südtirol daran teilgenommen.

Bei der Versammlung wurden unter anderem der CISL-Maßnahmenplan für mehr Arbeitssicherheit, die Auswirkungen neuer Gesetzesbestimmungen und aktueller Gerichtsurteile auf die Rolle der Sicherheitssprecher sowie die aktuelle gesamtstaatliche Sicherheitssprecher-Studie IMPAcT-RLS erörtert.

“Arbeitssicherheit wird immer noch zu oft als ein Kostenfaktor, als Hemmschuh für Produktivität und Hindernis in den Arbeitsabläufen gesehen. Es braucht einen tiefgreifenden Mentalitätswandel: Sicherheit ist eine Investition, die allen etwas bringt“, so die SGBCISL-Generalsekretäre Donatella Califano und Georg Plaickner. „Schlüssel für mehr Arbeitssicherheit sind die Einhaltung der Bestimmungen und Verhaltensregeln, flächendeckende Kontrollen sowie die Weiterbildung und die Schärfung des Bewusstseins für die Gefahren an den Arbeitsplätzen. Eine wichtige Rolle spielen in diesem Sinne gut ausgebildete Sicherheitssprecher, die sich der Bedeutung ihrer Aufgabe voll bewusst sind."

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