: Kundgebung

Es reicht nicht!

Kundgebung der Gewerkschaften am 6. Juni ab 17 Uhr am Magnago-Platz in Bozen für höhere Löhne und für eine stärkere Kaufkraft

Es reicht nicht!

„Wir wollen angesichts von Inflation und Teuerung gemeinsam ein starkes Zeichen gegenüber den Arbeitgebern und der Politik setzen für höhere Löhne und die Stärkung der Kaufkraft von Arbeitnehmern und Rentnern“. Aus diesem Grund haben die vier Südtiroler Gewerkschaftsbünde ASGB, AGB/CGIL, SGBCISL und UIL-SGK eine Reihe von Forderungen aufgestellt und südtirolweit acht Versammlungen zur Information und zum Austausch organisiert.

Tenor der Versammlungen:

Es ist höchste Zeit, dass die Löhne spürbar steigen, viele Branchen wie Tourismus, Handel oder Handwerk, sind in der vergangenen Zeit gut gelaufen, wir wollen von der Arbeitgeberseite keinen Ausreden mehr hören, es braucht eine gerechtere Umverteilung; wir brauchen attraktive und gut bezahlte Arbeitsplätze, um dem Fachkräftemangel zu begegnen und damit die Jugendlichen im Land bleiben; auch die Politik muss mehr tun, nicht nur was die Anreize bei höheren Löhnen anbelangt, auch durch die Anhebung von bestimmten sozialen Leistungen.

Die Forderungen der Gewerkschaften:

Inflation und Teuerung, Initiative der 4 Südtiroler Gewerkschaftsbünde für höhere Löhne und die Stärkung der Kaufkraft

Was wir fordern:

Privatwirtschaft

  • Arbeitgeber: Ein Abkommen mit Einführung eines südtirolweiten, fixen lokalen Lohnelements von 150 Euro brutto in Vertragsbereichen, wo ein solches bisher noch nicht vorgesehen ist, und wo in Zusatzverträgen bereits vorhanden, soll dieses auf 150 Euro angehoben werden.
  • Zudem sollen die lokalen Verträge, unabhängig von den Laufzeiten der Kollektivverträge auf gesamtstaatlicher Ebene, alle zwei Jahre verhandelt werden.
  • Von der Landespolitik wird gefordert, Steuererleichterungen und Beiträge nur jenen Unternehmen zu gewähren, die gesamtstaatliche wie lokale Verträge vollinhaltlich einhalten.

Öffentlicher Dienst

  • Bereitstellung von Geldmitteln für die Vertragserneuerung 2022-2024. Die angedachte Einmalzahlung als Vorschuss auf den Inflationsausgleich ist unzureichend.

Unterstützungen - Rentner/innen

  • Bestimmte Anti-Teuerungsleistungen sind, gerade im Hinblick auf einkommensschwache Rentner und Arbeitnehmer, stärker nach der Bedürftigkeit auszurichten.
  • Anpassung der einkommensstützenden Leistungen an die Inflation.
  • Überprüfung der Spielräume, stark gestiegene Tarife zu senken.

Höhepunkt der gewerkschaftlichen Initiative ist eine große Kundgebung am Dienstag, 6. Juni am Silvius-Magnago-Platz in Bozen.

Wir rufen die Arbeitnehmer und Rentner auf, am 6. Juni zur Kundgebung zu kommen, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen für höhere Löhne – besonders für Einkommensschwache – und für eine gerechtere Zukunft. Die aktive Beteiligung vieler kann einen wesentlichen Unterschied ausmachen!

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