Gewerkschaften schlagen eine Erneuerung der Beziehungen mit den Arbeitgebern zu wichtigen Themen vor.
Die Gewerkschaften CGIL, CISL und UIL haben auf nationaler Ebene einen Vorschlag für ein sektorenübergreifendes Rahmenabkommen ausgearbeitet, das die industriellen Beziehungen im Privatsektor erneuern soll. Der am 17. Juni verabschiedete Entwurf wird nun den Arbeitgeberverbänden vorgelegt.
Ziel des Rahmenabkommens ist es, die industriellen Beziehungen so zu gestalten, dass die Sozialpartner für die Veränderungen (z.B. digitaler Wandel) gewappnet sind und konkrete Verbesserungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erreicht werden können.
Die Eckpunkte des Entwurfs sind:
- Höhere Löhne/Inflationsanpassung
- Gewerkschaftliche Vertretung
- Weiterbildung und aktive Arbeitsmarktpolitik
- Arbeitssicherheit
- Beteiligung der Arbeitnehmer/innen.
Der Wert dieser einheitlichen Plattform: die Vertretung stärken, die Vertragsverhandlungen erneuern, Löhne und Produktivität unterstützen, Innovation und Kompetenzen fördern, die zweite Verhandlungsebene wiederbeleben, Gesundheit schützen, die Mitbestimmung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stärken.
